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Maria Maienkönigin

Maria Maienkönigin
Veröffentlicht am Mo., 5. Apr. 2021 10:45 Uhr
Neuigkeiten

Pfarrvikar Maciej Domański hat einen täglichen InSeel-Impuls im Marienmonat Mai erstellt. Bitte klicken Sie den InSeel-Impuls hier an


Gebetsaktion von Papst Franziskus
Der Monat Mai ist der Gottesmutter geweiht. Papst Franziskus organisiert ein weltweites Rosenkranzgebet für das Ende der Pandemie. Vom 1. bis 31 Mai 2021 sind die Gläubigen eingeladen täglich den Rosenkranz um 18 Uhr zu beten. Dabei ist immer eine Marianische Geburtsstätte in der Welt federführend an diesem Tag. Die Orte und die Gebetsanliegen des Heiligen Vaters finden Sie hier (bitte klicken).

Papst Franziskus auf der Seite www.vatican.va  - bitte hier anklicken: Rosenkranzgebet unter Vorsitz von Papst Franziskus für ein Ende der Pandemie


Auf der Seite Katholisch.de finden Sie folgende Information:

"Maria, Maienkönigin, dich will der Mai begrüßen", heißt es in einem der beliebten und bekannten Marienlieder, die man oft während des "Wonnemonats" singt. Maiandachten prägen diesen Monat. Gerne und häufig versammelt man sich, um vor dem aufwendig geschmückten Marienaltar zu beten und zu singen.

Es ist interessant, dass der Brauch, im Monat Mai besonders die Gottesmutter Maria zu ehren, schon sehr alt ist. Eigentlich hat man in frühchristlicher Zeit den Mai genutzt, um für eine gute Ernte zu beten. Er ist eben jener Frühlingsmonat, in dem die Saat auf die Felder ausgebracht wird und man spürt, dass die Natur nach und nach wieder aufblüht. Bis heute betet man in den Bitttagen vor Christi Himmelfahrt um gutes Wetter; Flurumgänge sind ein Ausdruck dafür, dass wir Gott für die Schöpfung danken und sie seiner Güte anvertrauen.

Ein fast vergessener Brauch: der häusliche Marienaltar

Dennoch ist diese Sorge um die Schöpfung im Mai zugunsten der Gottesmutter Maria in den Hintergrund getreten. Dies ist besonders im 19. Jahrhunderts geschehen, in dem die Maiandachten, die schon in der Barockzeit entstanden waren, und die marianische Volksfrömmigkeit auch in Deutschland einen Aufschwung erlebten. Gerade die Blütenpracht des Mai lenkte den Blick auf Maria, die "schönste Blume Gottes" (Alois Albrecht) und macht deutlich, dass mit Maria die neue Schöpfung ihren Anfang genommen hat.

In manchen Gegenden ist es noch heute üblich, auch zuhause einen Maialtar aufzubauen. Eine Statue der Gottesmutter wird an einem besonderen Ort aufgestellt und mit allerlei Blumen geschmückt. Meist zieren einen solchen Maialtar Birkenzweige, Tulpen und Lilien. Da dieses Brauchtum vielerorts in Vergessenheit geraten ist, wird zumindest der Marienaltar in den Kirchen im Mai mit einem üppigen Blumenschmuck geehrt.

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Foto: Gnadenbild von Ettal